Veröffentlicht von am Samstag, 4. Juli 2014

Das indisch/kanadische Ehepaar hatte noch den grossen Wunsch, Löwen zu sehen. Also untersuchten unsere Guides den Boden auf Spuren. Am zweiten Tag fanden sie solche und immer wieder wurde angehalten und die Spuren untersucht. Gegen Abend war es dann soweit. Eine Löwensippe wurde gefunden. Die jungen Löwen spielten und die älteren Löwen behielten sie im Auge, hielten sich aber diskret im Hintergrund im höheren Gras zurück. Die jungen Löwen nahmen uns neugierig zur Kenntnis, liessen sich aber nicht stören. Die Beobachtung fand aus ca. 15 Meter Entfernung statt.

Die Spielenden

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die Beobachter

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die Streitenden

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Der Untröstliche

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Der Soziale

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der Neugierige

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Der Coole

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Jetzt reichts aber

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Auch bei den Affen gab es Interessantes zu entdecken. Wie meistert nun der kleine Affe die Überquerung des Wassers (braune Masse)?

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Aha, Mama hilft und nimmt einen grossen Sprung

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eine Belohnung für den Kleinen gibst erst noch dazu

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Dies war ein Ausschnitt unserer Beobachtungen. Natürlich haben wir noch viele andere Tiere gesehen, beobachtet und natürlich auf fotografiert. Auch die Landschaft war sehr reizvoll. Natürlich fehlte die grüne Üppigkeit, die während der Regenzeit herrscht, dafür können aber die Tiere besser beobachtet werden. Obwohl der South Luangwa National Park nicht vor unserer Haustüre lag hat sich der weite Weg (ca. 900 km Landweg), den wir aber per Flugzeug mit einem Umstieg zurücklegten, sehr gelohnt.

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Ich wünsche allen einen schönen Abend

Veröffentlicht von am Samstag, 18. Juli 2014

Nur nicht, dass ihr auf die Idee kommt, dass wir nur Ferien machen, es gibt auch viel zu tun in Mishikishi.

Kein Wasser

Am 11. Juni haben wir unsere Vorgänger nach Lusaka gebracht. Ihr Flug ging am 12. Juni abends zurück in die Schweiz. Zurück in Mishikishi mussten wir feststellen, dass seit unserer Abreise vor 3 Tagen kein Wasser mehr floss. Dies war natürlich für unsere Nachbarn, die auch von unserem Bohrloch Wasser beziehen, sehr unangenehm. Herbert hat mit Farmarbeitern sofort die Suche nach der Ursache an die Hand genommen.

Das Wasserbohrloch ist 36 Meter tief. Es stellte sich heraus, dass die Pumpe nicht defekt war, jedoch das letzte der sechs 6 Meter langen Rohre kurz über der Pumpe Rostschäden und ein Loch aufwies und auch der Zustand von zwei weiteren Rohren bedenklich war. In Ndola beschafften wir deshalb umgehend drei neue Rohre um die beschädigten zu ersetzen. Am Nachmittag floss dann bereits wieder das begehrte Nass. Momentan haben wir nun kein Warmwasser mehr. Die Warmwasseranlage auf dem Dach ist ausgestiegen. Eine neue Herausforderung für Herbert, die Lösung ist noch in Arbeit. Aber kalt duschen und Haare waschen soll ja gesund sein!

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Verwertung der Ernte

Auf dem Ackerland wurden die folgenden Kulturen in den Monaten November – Dezember 2013 angebaut und in den Monaten April bis Juni 2014 geerntet; 12 ha Soyabohnen, 10 ha Sonnenblumen, 1 ha Mais. Nach dem Ernten erfolgte das Dreschen des Erntegutes. Obwohl für diese Arbeit z.T. Maschinen eingesetzt wurden, war sehr viel Handarbeit erforderlich. Handarbeit ist eigentlich richtig. Einerseits gibt es den Leuten ein bescheidenes Einkommen und zweitens ist der Einsatz von Maschinen bei einer Vollkostenrechnung kaum je rentabel. Soyabohnen und Mais verwenden wir als Futter für unsere Schweine. Aus den Samen der Sonnenblumen produzieren wir mit einer Maschine aus der Schweiz Sonnenblumenöl. Das Nebenprodukt der Sonnenblumenölproduktion wird ebenfalls als Schweinefutter verwendet. Um Aussicht auf wirtschaftlichen Erfolg zu haben, müssen die Erträge der Ackerkulturen im nächsten Jahr zwingend markant gesteigert werden.

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Eine geheime Mission?

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Nein, bevor Theo Bucher Mishikishi verliess galt es noch, Herbert in die Geheimnisse der Honiggewinnung einzuweihen. Abends nach Arbeitsschluss schien der ideale Zeitpunkt. Leider hat Theo als erstes Übungsobjekt nicht die zahmen Bienen neben dem Haus gewählt, sondern Bienen in der freien Landschaft. Diese haben das Eindringen der beiden Maskierten gar nicht geschätzt: Fazit: Herbert 4 Stiche an Hals und Kopf (dauerte 3 Tage bis der Kopf wieder normale Formen annahm), Theo 10 Stiche an Armen und Beinen (aber bereits ziemlich Stiche resistent) Kurze Zeit später wurde dieses Unterfangen bei den „Hausbienen“ wiederholt, dies gänzlich ohne Stiche.

In der Zwischenzeit hat Herbert den Bienen im Feld mit 2 Mitarbeitenden nochmals einen Besuch abgestattet. Auch diesmal gab es wieder Stiche. Aber es gibt auch einen Erfolg zu vermelden. Natürlich haben die Bienen den grössten Teil der Arbeit erledigt, aber Herbert und ich führten diese dann zu Ende und erfreuen uns nun an 15 kg reinen Honig.

Diebstahl

Nachdem bei Theo Bucher immer wieder Ziegen gestohlen wurden, hat Herbert die restlichen verkauft. Doch leider wurden in der Zwischenzeit trotz Nachtwache auf der Farm bereits 2 Schweine gestohlen, was einen noch grösseren Verlust darstellt. Die Schweine bleiben in der Nacht draussen und diejenigen, welche im Gehege entlang der Hauptstrasse sind, sind besonders gefährdet. Deshalb wird ihnen nun ein Unterstand gebaut, mit der Idee, dass sie in der Nacht besser gruppiert und bewacht werden können.

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Unser Garten

Aus unserem Garten können wir nun täglich Papayas ernten. Diese sind sehr köstlich und erfrischend. Daneben erfreuen wir uns auch an Erdbeeren. Die Bananen sind momentan noch am reifen, doch im September werden die nächsten Bunches soweit. Wir haben auch Salat, Bohnen, Rüebli, Peperoni und Kräuter in unserem Garten.

Die Bananenblüte schützt zuerst die heranwachsenden Bananen und kann dann später entfernt werden.

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Buschbrände

Momentan brennt es überall. Alle Jahre wieder wird das Buschfeuer gelegt. Leider gehen dadurch auch viele Bäume, Palmen etc. zugrunde. Rund um unser Land haben Buchers Bäume gepflanzt. Auf der einen Seite hat das Feuer auch diese erfasst und die meisten können wohl nicht gerettet werden.

Brand neben dem Spital, ca. 150 Meter von unserem Haus entfernt

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Fahrprüfung in Sambia

Herbert und ich mussten in Ndola noch die Fahrprüfung absolvieren. Dies natürlich mit unserem Farm-Fahrzeug. Das grosse Auto (bisher bin ich nie über einen Peugeot herausgekommen) und der Linksverkehr, sind für mich schon eine grosse Herausforderung. Doch hurra, wir haben es geschafft! Übrigens ist der Strassenverkehr das grösste Risiko, dem wir in Sambia ausgesetzt sind.

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Wir wünschen euch weiterhin schöne Sommertage.

Liebe Grüsse

Heidi und Herbert

Veröffentlicht von am Dienstag, 12. August 2014

Gemüsegarten Farm

Ad Auf der Farm gab es früher einen Gemüsegarten, der aber völlig verkümmert war. Dieser wurde nun wieder umgestochen und vom Unkraut befreit. Folgende Kulturen wurden gesät:

-       Rüebli, Kabis, Melonen, Zwiebeln, Okra (typisches afrikanisches Gemüse), Rape-Gemüse (das Rape-Gemüse wird hier praktisch jeden Tag gegessen. Dazu gibt es täglich 1 - 2 x Nshima/Mais. Wenn Geld da ist, gibt es ab und zu auch ein Huhn).

Wir sind natürlich gespannt, ob wir unsere Produkte auch verkaufen können.

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Saumässiges Glück

In den letzten 7 Wochen hat sich unser Schweinebestand um 63 Ferkel erhöht. Es muss immer gut geschaut werden, dass die Ferkel einen Unterstand haben, da es in der Nacht noch sehr kühl ist. Für die Jungen wird jeweils eine Wärmelampe eingerichtet. Leider schätzen es die Muttersauen gar nicht, wenn sich der erfreute Schweizer Farmmanager nähert, um die Jungen zu bestaunen. In der ersten Zeit werden höchstens Einheimische geduldet, die mit Futter kommen, ansonsten wird sehr aggressiv reagiert. Herbert empfindet es sehr, dass die Schweine dabei nicht berücksichtigen, dass er das ganze Futter anschleppen muss.

Unser Gärtner

David hat bereits für unsere Vorgänger gearbeitet. Er ist immer pünktlich und zuverlässig. Morgens begrüsst er uns stets mit einem strahlenden Lächeln und versichert, dass es ihm und der Familie gut geht. Hier in Sambia ist es wichtig, dass man auch immer nachfragt, wie es der Familie geht. Eigentlich hätte ich ja auch zwischendurch ganz gern im Garten gewerkelt, aber ich wollte ihm da nicht zu sehr ins Handwerk pfuschen. An manchen Samstagen half er früher 2 – 3 Stunden auf der Farm. Da ich den Eindruck hatte, dass ihm dies gut gefiel und er den Kontakt mit den anderen schätzte, habe ich ihm gesagt, wenn er Zeit habe, könne er im Farmgarten mithelfen. Da ging dann alles in unserem Garten gleich viel schneller vorwärts und zuletzt hat man ihn dann mehrheitlich auf der Farm angetroffen, so dass wir ihn sanft darauf hinweisen mussten, dass er ja eigentlich bei uns angestellt ist. Jetzt hat sich alles eingependelt, er geniesst die Einsätze auf der Farm und ich, dass ich auch einmal ungestört im Garten sein kann.

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Naja, sieht jetzt nicht so ambitioniert aus, aber sein Engagement im Garten ist unbestritten. Das Wässern ist während der regenlosen Zeit (6 Monate) die Haupttätigkeit im Garten.

Haushalthilfe

Die Haushalthilfe von Margrit hat kurz vor unserer Anreise gekündigt, da sie in der Stadt einen Job gefunden hatte. Gut dachte ich, ich kann die Arbeit gut alleine bewältigen. Doch es kommt eben manchmal anders. Eines Tages klopfte es am Tor und eine engagierte Dame hat ein schüchternes Mädchen durch das Tor geschoben. Wir nahmen zusammen Platz und die Dame hat mir erklärt, dass das Mädchen unbedingt eine Arbeit brauche, sie könne alle Arbeiten wie putzen, waschen und kochen etc. erledigen. Sie sei 21-jährig und habe 2 Kinder. Ihr Mann hätte letztes Jahr einen Unfall gehabt und sei nun querschnittgelähmt (diese Geschichte habe ich überprüft und sie scheint zu stimmen). Na, da kam natürlich mein Vorsatz ins Wanken. Ich erklärte aber energisch, dass ich höchstens jemanden für 3 Stunden pro Woche einstelle. Nun kommt Monica jeden Freitagmorgen, nachdem sie ihre Kinder in die Pre-School gebracht hat. Sie spricht so wenig Englisch wie ich Bemba. Wenn wir uns gar nicht verständigen können, ziehen wir den Gärtner bei, der ja englisch spricht. Sie hat mich gebeten, ihr das Geld erst Ende Monat zu geben, damit sie jeweils das Schulgeld für ihre Kinder bezahlen kann. Diese sind gleich gegenüber unserem Haus in der Pre-School. Die Kinder treten dort mit 4 Jahren ein. Neu hat der Staat festgelegt, dass nur Kinder die Schule besuchen können, die auch die Pre-School besucht haben. Nun fängt für die Eltern der Stress für die Beschaffung des Schuldgeldes schon früher an. Jedes Kind bekommt eine Schuluniform, die schon einen guten Teil des Schulgeldes wegfrisst. Monica hat bei mir für sambische Verhältnisse einen guten Verdienst und ich freue mich, dass er für den Unterricht ihrer Kinder reicht. Sollte dies nicht mehr der Fall sein, wird er natürlich angepasst.

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In der Pre-School sind die Kleider dem Alter angepasst (Monika links).

Unterricht Bemba/Kitchen Party

Vor 2 Wochen startete ich erneut mit dem Bemba Unterricht. Ich werde nun von Angelina zweimal pro Woche 1 Stunde unterrichtet. Angelina ist 56 jährig und war Schulleiterin. Sie wurde mit 55 Jahren pensioniert. Ja, tatsächlich ist das Pensionsalter hier in Sambia 55 Jahre. Doch sind es nur äusserst wenige, die eine Pension kriegen. Die meisten arbeiten so lange wie möglich, dann muss die Familie für sie aufkommen. Angelina ist ein Glücksfall für mich. Sie spricht bestens englisch und ist hier in Mishikishi in kirchlichen Belangen sehr aktiv. Bekanntlich dreht sich ja hier alles um die Kirche.

Wir wurden informiert, dass auf unserem Nachbargrundstück, welches zur Kirche gehört, eine Kitchen Party stattfinde. Dies würde sicher einigen Lärm mit sich bringen. Also habe ich Angelina gefragt, um was es sich handle. Sie informierte mich, dass dies ein Anlass sei, bei dem sich alle Frauen/Freundinnen der zukünftigen Braut treffen und ihr Geschenke für die Küche übergeben. Natürlich beinhalte die Party aber auch viel Traditionelles. Da es ihr Neffe ist der heiraten will, wurde ich auch zur Party eingeladen. Auf meine Frage was für ein Geschenk angebracht sei bekam ich die Antwort „was du zu geben bereit bist“. Na, das ist mal eine klare Aussage. Später schlug sie mir dann vor, Teller zu kaufen. Also habe ich in Ndola ein 4-teiliges Set gekauft (Teller gross, klein, für Suppe und Tassen). Dann kamen die grossen Zweifel. Ist dies nun zu viel (ein Taglöhner muss dafür ca. 12 Tage arbeiten), soll ich nur die Teller schenken?

Am Tage des Ereignisses fing es schon morgens früh auf dem Nachbargrundstück an zu rumpeln und es entstand eine riesige Aktivität mit dem Aufstellen von Zelten, Stühlen und Musikinstrumenten sowie Kochtöpfen, etc. Auch wurde bereits hie und da getrommelt und gesungen. Bei meinen Erkundigungsblicken ins Nachbargrundstück stellte ich fest, dass da die ersten Geschenke aufgefahren wurden; ein Küchenschrank, ein Kochherd, ein Kühlschrank und auch andere Geschenke stapelten sich. Mir wurde klar, hier handelt es sich um eine Kitchen Party äusserst gut situierter Leute. Mein Geschenk kann keinesfalls zu teuer sein. Der nächste Schreck trifft mich, als mich Angelina abholt. Sie ist top schick angezogen. Sogar elegante Lackschuhe aubergine-farbig trägt sie zum luftigen Pink Röckchen. Da ist mein bewährter schwarz-weisser Rock eine richtige Beleidigung und offene Sandalen ohne Absätze ein richtiges Tabu. Leider habe ich nichts Besseres. Ich wollte ja in Sambia nicht auffallen!!!!

An der Party nahmen geschätzte 200 Gäste teil. Die Braut hat die ganze Feier über aus Ehrfurcht vor ihren Gästen im Zelt zu sitzen und den Blick auf ihre Beine zu richten. Natürlich kann ich hier jetzt nicht alles erzählen. Aber jeder Gast wird aufgerufen, allen sein Präsent zu zeigen und dann bei der Braut niederzuknien und ihr zu erklären, für was es vorgesehen ist. Dann kommt’s – nach der Geschenkübergabe wirbeln die Trommeln los und die Geschenkgeberin bindet sich einen Chitenge um die Hüfte und muss typisch sambisch tanzen (vor allem mit den Hüften kreisen und was sonst noch alles dazu gehört). Meist sind es dann einige Frauen zusammen, die dies tun. Aber nein, mir wurde gleich eine Solovorstellung gewährt!!!!!

Es war ein interessanter, farbenfreudiger Anlass, der eine grosse Lebensfreude zeigte und für die Sambierinnen von grösster Bedeutung ist.

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Tribal Textiles

Viele Sambierinnen lieben es, europäische Kleidung zu tragen. Dabei stellt Sambia herrliche Stoffe her. Die traditionellen Frauen tragen ihren Chitenge. Das ist ein Stück Stoff, den sie als Jupe tragen, mit dem sie aber auch ihr Baby auf dem Rücken festbinden, oder ganze Kleider und auch Kopfbedeckungen nähen. Auch für den Wohn- und Schlafbereich werden wunderschöne Textilien hergestellt.

Wir haben die Tribal Textiles besucht. Diese wurde abseits der Hauptstädte gegründet um dort Bewohnern des Busches ein Einkommen zu gewähren. Die Firma ist sehr gut geführt und Besucher sind herzlich willkommen. Es wird betont, dass man gerne fotografieren und Fragen stellen darf. Die Erzeugnisse werden in verschiedenen Schauräumen gezeigt. Es versteht sich von selbst, dass ich gleich eingekauft habe um unser noch schmuckloses Haus zu verschönern.

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Diesen Freitag kommt für einige Tage eine 19 ½ jährige Schweizerin zu Besuch. Sie ist im Hoppla-Programm der BMI für 3 Monate in Sambia.

Wir freuen uns riesig, am 22. August kommt uns Nadine mit ihrem Freund Jan für 3 Wochen besuchen. Marcel muss leider ins Militär einrücken.

Wir wünschen euch allen eine gute Zeit.

Heidi und Herbert

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